Normandie und Bretagne, Frankreich

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Eingangstor zur deutschen Kriegsgräberstätte La Cambe

Eingangstor zur deutschen Kriegsgräberstätte La Cambe, Calvados, Normandie

Die Anlage war zunächst eine Kriegsgräberstätte, die während des Krieges durch den Bergungs- und Identifikationsdienst für gefallene Soldaten (Graves Registration Service) der United States Army am Rande der Kampfzone angelegt wurde. Amerikanische und deutsche gefallene Soldaten der See- und Luftstreitkräfte wurden in zwei benachbarten großen Grabfeldern bestattet.

Nach Kriegsende wurden die Kriegsverwüstungen beseitigt. Parallel dazu wurden die sterblichen Überreste der gefallenen Amerikaner exhumiert und entsprechend den Wünschen ihrer Familien überführt. Zwei Drittel ihrer Gefallenen überführten die Amerikaner ab 1945 von La Cambe in die USA. Die übrigen wurden zum neuen ewigen American Cemetery and Memorial in Colleville-sur-Mer oberhalb der Landestelle in Omaha Beach überführt und dort begraben.

Durch den deutsch-französischen Vertrag von 1954 über die Kriegsgräberstätten ging die Zuständigkeit für La Cambe 1954 offiziell auf den Volksbund über. Zu diesem Zeitpunkt befanden sich bereits 8.000 tote deutsche Soldaten auf dem Friedhof. In der Folgezeit konnten die sterblichen Überreste von 12.000 deutschen Soldaten von 1.400 Bestattungsorten in den französischen Départements Calvados und Orne umgebettet werden. Später wurden mehr als 700 Soldaten, die an den Kriegsplätzen der Normandie noch gefunden wurden, dorthin überführt.
(Wikipedia)


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